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Dynasylan® News

Zinnfreie Vernetzung von Polyethylen mit Dynasylan® SILFIN

Essen, 17. Oktober 2013

Mit Dynasylan® SILFIN 201 und Dynasylan® SILFIN 202 präsentiert der Geschäftsbereich Inorganic Materials von Evonik Industries auf der K 2013 die ersten Dynasylan® SILFIN Typen, die zinnfreie Katalysatoren enthalten.

Diese Produkte können für die Vernetzung von Polyethylen nach dem Monosil®-Verfahren zur Herstellung besonders leistungsfähiger Kabel eingesetzt werden. Zurzeit verwenden Kabelhersteller weltweit dafür standardmäßig die zinn-organische Verbindung Dibutylzinndilaurat (DBTDL) als Katalysator. Neben hervorragenden physikalischen und chemischen Eigenschaften können die toxikologisch als kritisch eingestuften organischen Zinnverbindungen sowohl während der Verarbeitung als auch bei der Anwendung in die Umwelt gelangen und damit die Gesundheit von Menschen und Tieren beeinträchtigen.

Höchste Zeit, dachten sich die Experten bei Inorganic Materials, nach Alternativen zu forschen. Erster Meilenstein auf dem Weg zu einem zinnfreien Katalysator ist Dynasylan ® SILFIN 100, der das weniger kritische Dioctylzinndilaurat (DOTDL) als Katalysator enthält. Die gute Nachricht für die Kabelproduzenten ist, dass sie Dynalsylan ® SILFIN 06 durch Dynasylan® SILFIN 100 eins zu eins ersetzen können, ohne die Rezeptur oder die Parameter des Extrusionsprozesses verändern zu müssen.

"Ein Katalysator, der langfristig ganz ohne Zinn auskommt, leistet nicht nur einen wirksamen Beitrag zu mehr Gesundheit und Umweltschutz, er eröffnet uns auch einen größeren Markt für klassische und neue Anwendungen bei der Produktion von Kabeln und Rohren", sagt Michael Gattermann, Leiter des Geschäftsgebietes Silanes.

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Frank Gmach

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    Evonik, der kreative Industriekonzern aus Deutschland, ist eines der weltweit führenden Unternehmen der Spezialchemie. Profitables Wachstum und eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes stehen im Mittelpunkt der Unternehmensstrategie. Die Aktivitäten des Konzerns sind auf die wichtigen Megatrends Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz sowie Globalisierung konzentriert. Evonik profitiert besonders von seiner Innovationskraft und seinen integrierten Technologieplattformen.

    Evonik ist in mehr als 100 Ländern der Welt aktiv. Über 33.000 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2012 - ohne Real Estate - einen Umsatz von rund 13,4 Milliarden € und ein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von rund 2,4 Milliarden €.

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